Baukästen wie Wix oder Squarespace sind beliebt, weil man in einer Stunde eine Seite stehen hat. Für einen ersten Auftritt ist das völlig in Ordnung. Sobald es aber um eine Firmenseite geht, die dir gehört und mit dir wächst, lohnt sich ein zweiter Blick. Diese Übersicht stellt die Optionen nebeneinander und hilft dir bei der Entscheidung, welcher Weg zu dir passt.
Was Wix und Co. wirklich kosten
Die Gratis-Version zeigt Werbung des Anbieters und erlaubt keine eigene Domain. Für einen seriösen Auftritt brauchst du ein bezahltes Paket, je nach Funktionsumfang rund 15 bis 40 Franken im Monat. Das klingt wenig, summiert sich über die Jahre aber auf einen vierstelligen Betrag, den du Monat für Monat zahlst, ohne dass dir am Ende etwas gehört.
Wo Baukästen dich einschränken
- Lock-in: Deine Seite lebt auf der Plattform. Ein Umzug zu einem anderen Anbieter ist kaum möglich, du baust am Ende neu.
- Vorlagen-Grenzen: Du bewegst dich im Rahmen der Templates. Eigene Ideen lassen sich oft nur mit Mühe oder gar nicht umsetzen.
- Mehrsprachigkeit: meist nur über kostenpflichtige Zusatzdienste wie Weglot, die je nach Umfang ab rund 15 Euro im Monat zusätzlich kosten.
- Tempo und Auffindbarkeit: Baukasten-Seiten sind häufig schwerer und langsamer, was sich auf das Google-Ranking auswirken kann.
- Laufende Abhängigkeit: Hörst du auf zu zahlen, ist die Seite weg.
Die Alternativen im ehrlichen Vergleich
WordPress
Sehr flexibel und weit verbreitet. Du brauchst aber Hosting (rund 5 bis 15 Franken im Monat) und musst Updates und Sicherheit selbst im Blick behalten. Dazu kommen oft kostenpflichtige Plugins, je nach Funktion rund 30 bis 150 Franken pro Jahr und Lizenz. Bei mehreren Plugins summiert sich das spürbar. Mächtig, aber pflegeintensiv.
Agentur
Am bequemsten, weil jemand anders baut. Dafür am teuersten: für KMU sind 4'000 bis 15'000 Franken realistisch, dazu oft ein Wartungsvertrag. Und du bist für jede Änderung wieder auf die Agentur angewiesen.
Selbst bauen mit AI
Die jüngste Option. Du baust deine Seite mit einer KI als Helfer selbst, auf einer offenen Basis, und hostest sie gratis. Es gehört dir, du kannst es selbst ändern, und es fällt kein Abo an. Der Einstieg braucht etwas Anleitung, dafür bist du danach unabhängig. Auch mehrere Sprachen sind so ein Klacks, ohne zusätzliches Übersetzungs-Abo. Wie das ohne laufende Kosten genau funktioniert, liest du in Website ohne Abo erstellen.
Was passt für wen?
Brauchst du nur schnell eine simple Seite und ist dir das Abo egal, kann ein Baukasten reichen. Willst du Bequemlichkeit und hast Budget, ist eine Agentur richtig. Möchtest du aber die Kontrolle behalten, keine monatlichen Kosten tragen und deine Seite selbst pflegen, dann führt der Weg an einer eigenen, selbst gebauten Lösung kaum vorbei.
Wenn du diesen Weg gehen willst, ohne dich allein durchzubeissen: Im AiWWW-Workshop baust du deine Seite in zwei Samstagen selbst, von der ersten Seite bis live im Netz.
Quellen
- Baukasten-Preise: Wix Plans.
- WordPress-Kosten (Hosting, Plugins): Metanet, WordPress Kosten (Premium-Plugins rund 30 bis 150 Franken pro Jahr und Lizenz).
- Webdesign-Kosten Schweiz: HostBott, Webdesign Kosten Schweiz 2026.
- Gratis Hosting für statische Seiten: Cloudflare Pages.
- Kosten für mehrsprachige Zusatzdienste: Weglot Pricing.
